Pierre de Chambrier, bekannt mit dem höfischen Leben Preussens,
hatte die glückliche Idee, einem französischen Architekten
den Bau seines Gartens anzuvertrauen.
Nach dem Vorbild des grossen Meisters, André Le Notre, der
Versailles gestaltet hatte, vollbrachte er ein wahres Kunstwerk.
In Souaillon atmet der Geist der französischen Gärten.
Typisch für die Barockzeit ist der Garten auf drei Terrassen angelegt. Eine Wasserachse teilt den Garten in zwei gleiche Teile und unterstützt die strenge Symmetrie der Anlage. Das Prunkstück, der achteckige Brunnen Louis XIV, bildet das Herz der grosszügigen Eingangsterrasse. In der Mitte des Brunnens ziert ein Obelisk, geschmückt mit vier Delfinen, das Wasserspiel.
Château Souaillon lebt vom Wasser. Dank der eigenen Quelle
können wir sieben Wasserspiele auf den verschiedenen Gartenebenen
speisen. Auf der mittleren Terrasse wachsen vier monumentale „Eiben
– Obeliske“ in den Himmel. Der Abschluss bildet ein
wunderbares Staudenbeet. Das Juwel des Gartens ist die romantische
Orangerie.
Die Verbindung der zweiten und dritten Etage macht eine verspielte
Wassertreppe.
In der untersten Ebene findet der Gemüse- und Obstgarten seinen
Platz. Das grosse Bassin bildet den Schlussakkord.
Der französische Garten ist von einer Mauer eingefasst.
Ausserhalb des klassischen Teils , im englischen Garten, wachsen uralte Bäume, Linden, Eichen, grosse Platanen, Blutbuchen und ein riesiger Mamutbaum.
Die vielen verwinkelten Plätze laden zum Verweilen ein.
Heute ist der Garten ein Familiengarten, der von uns mit viel Liebe
gepflegt wird.
Wir sind stolz, dass die Anlage zu den schönsten Barockgärten
der Schweiz gezählt wird.